www.klangspiel.ch

    ©2015 Peter Märki    Aktuelle Seite: Produkte -> Brett-Spiele -> Mühlespiel -> Spiel Allgemein
  Home
  Zum Warenkorb
  Produkte
    Brett-Spiele
      Das Dog-spiel
      Brändi Labyria
      Mühlespiel
        Eichhörnchen
        Delphin
        Grashüpfer
      > Spiel Allgemein
      Sudoku
      Tac
      Solitär
    Spiele diverse
    Klangspiel
    Physikalisches
    Juxartikel
    Lenkdrachen
    Ballone
    Knobelspiele
    Bleisch Spiele
    Tarata
    Design
    Diverses
  Fundgrube
  Versand Info
  Geschenkverp.
  Über uns
  Links
  Gästebuch
  Sitemap
  Kontakt

  Druckversion
  

 

Grossformat  

 

Das Mühlespiel oder Nünimal

Mühle ist ein einfaches Brettspiel für 2 Spieler, bei dem der Zufall keine Rolle spielt. Das Grundprinzip ist es, drei Spielsteine in eine Reihe zu bekommen. Mühle wird auf einem Spielbrett gespielt, mit 3 ineinanderliegenden Quadraten mit Verbindungslinien in den Seitenmitten.

Als Spielfiguren werden 9 schwarze und 9 weiße runde, flache Spielsteine verwendet, diese sind gewöhnlich aus Holz oder Kunststoff. Andere Farben sind natürlich auch möglich.

Das Mühlespiel wird in der Schweiz auch Nünimal genannt. Nuenimal.

Allgemeine Geschichte

Ein Mühlespiel aus der Antike. vergrößern Ein Mühlespiel aus der Antike.

In Europa ist das Mühlespiel seit der Bronzezeit bekannt (Grabbeigabe in Cr Bri Chualann in Wicklow/Irland). In Deutschland wurden verschiedene Variationen der Mühle, wie z.B. die Neunermühle, die Rad- oder Rundmühle, sowie die Dreiermühle bei Ausgrabungen römischer Grenzbefestigungen (Siehe auch: Limes) entdeckt. Aber auch in China ist das Spiel seit ca. 2000 Jahren bekannt. Vermutlich gehört dieses Taktikspiel zu den ältesten Brettspielen überhaupt.

Vom 12. bis zum 18. Jahrhundert gehörte das Mühlespiel zu den beliebtesten Brettspielen in Europa. Erst ab Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Mühle vom Schachspiel nach und nach verdrängt.

 

Spielablauf

Das Spiel läuft ab in 3 Phasen:

  • Setzphase - die Spieler setzen abwechselnd ihre Steine auf Kreuzungs- oder Eckpunkte des Brettes
  • Zugphase - die Spielsteine werden gezogen: pro Runde darf jeder Spieler einen Stein auf einen angrenzenden, freien Knotenpunkt bewegen.
  • Endphase - sobald ein Spieler nur noch 3 Steine hat, darf er mit seinen Steinen springen: Der Spieler darf nun pro Runde mit einem Stein an beliebige freie Knotenpunkte auf dem Brett springen. Sobald ihm ein weiterer Stein abgenommen wird, hat er das Spiel verloren.

Wenn ein Spieler drei Steine auf nebeneinanderliegenden Feldern hat, nennt man dies eine "Mühle", und er darf einen beliebigen Stein des Gegners aus dem Spiel nehmen, sofern dieser Stein nicht ebenfalls Bestandteil einer Mühle ist. Eine Ausnahme bildet die Endphase des Spiels, in der dem Spieler, der nur noch über 3 Steine verfügt, auch eine geschlossene Mühle zerstört werden darf. Diese Regel ist regional verschieden.

Strategie

Die roten Steine bilden eine so genannte "Zwickmühle", dies bedeutet, dass der rote Spieler jede Runde eine Mühle schließen kann, was es ihm erlaubt, die Steine des Gegners schnell zu dezimieren.

Insbesondere während der Anfangsphase des Spieles ist es weniger wichtig, frühzeitig Mühlen zu bilden, als vielmehr, eine große Beweglichkeit seiner Steine sicherzustellen. So sind die vier Kreuzungspunkte des Mühlebrettes bevorzugt zu besetzen, während die Eckpunkte zu meiden sind.

 

Texte aus Wikipedia.de.


   

Last Change: 2005-11-22     Zulu v2.1.8